Zunehmend beunruhigen steigende Kosten für Kraftstoffe und Heizöl die Verbraucher. Nicht nur Geringverdiener belasten die Preiserhöhungen der jüngsten Zeit in einem Maße, das nicht selten als existenzbedrohend wahrgenommen wird. Auch Senioren mit niedriger Rente bleiben nicht von den Folgen dieser Preiserhöhungen verschont. Im Rahmen allgemeiner Kostensteigerungen und bestenfalls minimaler Rentenerhöhungen gewinnt das Thema zusätzlich an Brisanz.
War es bislang üblich, dass Diesel günstiger als Benzin war, so wurde dieses eherne Gesetz erstmals im Mai 2008 gebrochen und Experten gehen davon aus, dass dies kein temporäres Phänomen bleiben wird, denn die weltweite Nachfrage nach Diesel ist ungebrochen, was schlechte Aussichten für die nächste Heizperiode bedeutet.
Entgegen allem Unbill gibt es aber trotz allem noch Einsparpotentiale für Verbraucher. Autofahrer stehen den Preissteigerungen der Konzerne relativ schutzlos gegenüber. Ihnen bleibt im Regelfall nichts anderes übrig, als die Preise zu vergleichen und die günstigste Tankstelle auszuwählen.
Ähnlich verhält es sich für die Betreiber von Ölheizungen. Auch die Ölpreisentwicklung kann täglich in der Presse oder im Internet nachgeschaut werden. Im Future-Preis kann die von den Experten erwartete Preisentwicklung nachgesehen werden. Sollte dieser Wert unterhalb des aktuellen Tagespreises liegen, so stehen die Aussichten gut, bei einem späteren Kauf Geld zu sparen. Auch die Preise der regionalen Ölhändler sollten zusätzlich unter die Lupe genommen werden, da auch hier ständig Schwankungen stattfinden.
Überregionale Anbieter können sich aber auch lohnen, wenn sich die Frachtkosten bspw. dadurch reduzieren lassen, dass man zusammen mit anderen gemeinsam Öl ordert.
Übrigens: Der Kauf einer großen Menge Öl muss nicht immer der beste Weg sein. Viel höheres Sparpotential bietet der richte Kaufzeitpunkt.